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Behalten oder austauschen?

ÖLHEIZUNG / Der Staat erstattet verschiedene Kosten.

Wenn die Ölheizung noch alternativlos für die verlässliche Wärmeversorgung im eigenen Haus ist, bietet sich ein Hybridsystem an. Für die Verbindung von Öl-Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien ist fachliche Beratung das A und O. Foto: Brötje/txn

4.09.2021

Das Klimapaket der Bundesregierung hat Folgen für jeden Eigenheimbesitzer, der sein veraltetes Heizsystem gegen eine energiesparende Variante austauschen möchte. Viel Unsicherheit gibt es hinsichtlich der Ölheizung. Franz Ebisch, Sprecher des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) gibt Antworten:

Für die Umwelt etwas Gutes tun

Muss eine vorhandene Ölheizung ausgebaut werden? „Nein. Es sei denn, sie ist älter als 30 Jahre oder der Eigenheimbesitzer möchte der Umwelt etwas Gutes tun. Auch wer heute eine Ölheizung kauft, wird diese nach aktuellem Stand der Gesetzgebung für 30 Jahre betreiben können.“

Darf ich mir heute noch eine Ölheizung einbauen lassen? „Ja – es gibt allerdings keine Fördergelder mehr. Ab 2026 dürfen Öl-Kessel dann nur noch eingebaut werden, wenn sie in einem Hybridsystem mit einem Wärmeerzeuger gekoppelt sind, der mit erneuerbaren Energien arbeitet. Das kann eine Solarthermie Anlage auf dem Dach oder eine unterstützende Wärmepumpe im Garten sein.“

Welches Heizsystem ist für mein Haus künftig noch geeignet? „Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da eine Vielzahl von Faktoren zu berücksichtigen sind.“


"Bei der Frage, welches Heizsystem künftig noch für das eigene Haus geeignet ist, kann ein Fachmann weiterhelfen."

Franz Ebisch


Gibt es einen Gasanschluss? Wie hoch ist der Heizbedarf? Sind die Dachflächen für Solarsysteme geeignet? „Am besten ist ein Beratungsgespräch mit dem Heizungsfachmann vor Ort. Er prüft, wie sich erneuerbare Energien in das künftige Heizsystem einbinden lassen. Und mit seinem Input sind auch die ersten finanziellen Berechnungen möglich: Was kostet das neue Heizsystem? Wie stark sinken die Heizkosten durch den Austausch? Welche Zuschüsse gibt es? Vor allem die staatliche Unterstützung ist es, die Eigenheimbesitzer anspornt.“

Regenerative Heizsysteme

Generell: Für Heizsysteme, die vollständig auf fossile Energieträger verzichten, erstattet der Staat bis zu 45 Prozent der Kosten. Was viele nicht wissen: Gefördert wird nicht nur der Kauf des regenerativen Heizsystems, sondern auch alle für den Einbau nötigen Arbeiten. Darüber hinaus können 20 Prozent der Kosten für handwerkliche Leistungen steuerlich geltend gemacht werden. Kompetente Ansprechpartner vor Ort finden sich hier. (txn/pr) 
  

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